Für ein Tagesgeldkonto gibt es aktuell so gut wie keine Zinsen und auf der Suche nach einem neuen Baustein für passive Einkommensquelle bin ich auf die Möglichkeit von Investitionen in P2P-Krediten gestoßen. Auf dieser Seite habe ich die wichtigsten Informationen rund um das Thema P2P-Kredite kurz zusammengefasst und gebe dir auch einen Ausblick über meine P2P-Strategie, sowie mein konkretes Investment.

Was sind P2P-Kredite ?

Peer-to-Peer Kredite (P2P) sind eine Form von Privatkrediten. Sowohl Kreditgeber auch Kreditnehmer sind Privatpersonen und die Vermittlung erfolgt in der Regel über eine Plattform wie z.B. Bondora, Mintos oder EstateGuru ohne das Einwirken einer Bank.

Risiko durch P2P-Kredite

Über die unterschiedlichen Portale lassen sich teilweise Zinsen mit bis zu 14 % p.a. erzielen, jedoch gilt auch hier: Je höher der Zins, desto größer das Risiko! Damit es nicht zu einem Totalausfall kommt, sollten P2P-Investments über verschiedene Portale und an unterschiedliche Kreditnehmer verteilt sein. Das Risiko eines Ausfalls kann so verringert werden.

Meine P2P Anlagestrategie

P2P-Kredite sind, neben dem Tagesgeldkonto und ETF Sparplänen, eine weitere Anlagesäule in meinem Portfolio. Durch die Investitionen in P2P Kredite möchte ich einen weiteren Einnahmestrom erschließen, welcher mir, über einen längeren Zeitraum, eine passive Einnahmequelle sichert.

Da es bei P2P-Krediten immer wieder zu Ausfällen – und im schlimmsten Fall auch zum Totalverlust kommen kann, ist es mir wichtig, dass meine Investments größtmöglich verteilt sind.

Als Limit habe ich mir selber gesetzt, dass ich pro Plattform nicht mehr als 1000 Euro investiere. In Jeder Plattform investiere ich die geringste Anlagesumme und versuche auch hier auf einen guten Mix aus unterschiedlichen Renditenhöhen zu setzen. Damit versuche ich, dass Ausfall- und Plattformrisiko weiter zu minimieren.

Meine P2P Investment

Mein Invest habe ich Anfang 2019 in den Plattformen Bondora und EstateGuru begonnen, werde diese aber noch um Mintos erweitern.

Mein aktuelles P2P-Portfolio findest du in der folgenden Tabelle:

AnbieterØ RenditeInvestitionGuthabeninvestierte P2P-KrediteEröffnungsdatum
Bondora Go & Grow6,75 %1520,00 €1 535,33 €18.01.2019
EstateGurutbd200,00 €201,65 €406.02.2019
Mintos10,38 %500,00 €505,00 €5115.03.2019
Letztes update: 17.05.2019

Bondora Go & Grow nutze ich aktuell als Tagesgeldersatz mit einer Rendite von 6,75%. Der Vorteil an Bondora Go & Grow ist, dass man hier einfach eine Summe einzahlt und sich anschließend über die Rendite freuen kann. Das Risiko liegt hier in der Plattform, da es nicht ersichtlich ist, in welche Kredite investiert wird und man so der Plattform vertrauen muss. Zusätzlich gibt es noch eine pauschale Abhebegebühr in Höhe von 1 €, welche man in der Rendite berücksichtigen sollte. Falls du Bondora Go & Grow mal ausprobieren möchtest, bekommst du über diesen Anmeldelink direkt ein Bonus von 5 Euro auf dein Bondora Konto.

Bei der Plattform Estateguru wird in Immobilien investiert und hier liegt auch die Mindestanlagesumme pro P2P-Kredit bei 50 Euro. Die Streuung des Risikos ist hier nicht so möglich wie bei anderen Anbietern. Daher halte ich mich hier vorerst mit größeren Investments zurück.

Falls du Estateguru einmal testen möchtest, kannst du dich über diesen Anmeldelink regestrieren und bekommst 3 Monate lange 0,5% deiner Investition als Bonus.

Bei Mintos liegt das Mindestinvestment bei 10 Euro je Kredit und ist als letzte Säule noch recht neu in meinem P2P-Portfolio. Für mich bietet Mintos ein guten Mittelweg zwischen den Plattformen Bondora Go & Grow und den Immobilien Invest bei Estateguru. Durch die kleinen Mindestbeiträge kann ich mein Risiko gut verteilen und dank Auto-Invest den erzielten Gewinn gleich wieder reinvestieren. Bei Mintos kannst du dich über diesen Link anmelden.

Weiterführende Links